Dragör

Die Gemeinde in Dragör ist etwas ganz Besonders. Einerseits sind es nur 12 km bis ins Herz des dänischen Hauptstadt Kopenhagen, anderseits sucht die bevorzugte Lage in der schönen Natur am Öresund, umgeben von Feldern, Strandwiesen und Wald.

Das macht es Perfekt zu Camping! Die alten Dörfer Dragör und Store Magleby sind einzigartig. Wir besitzen einen lebendigen aktiven Hafen mit Fischerbooten und Freizeitseglen, gute Geschäften, attraktive Speiselokale für jeden Geschmack und Geldbeutel, interessante Museen, schöne Wohnviertel – und eine unvergleichliche Stimmung.
Wegen der idealen Lage leben seit undenklichen Zeiten Menschen in Dragör. Im Mittelalter, als es große Mengen Heringen im Sund gab, war Dragör international bekannt als ein wichtiger und emsiger Marktplatz der Hansekaufleute. Aber als der Hering verschwand ebbte auch das Geschäftsleben aus.

Zu beginn des 17. Jahrhunderts wurde der erste richtige Hafen des Ortes von jenen Holländern angelegt, die sich 1521 in Store Magleby angesiedelt hatten. Sie verschiffen Pferde von der Mole aus, und einige von ihnen ließen sich als Skipper in der Stadt nieder. Es kamen auch andere Leute nach Dragör, insbesondere aus Schonen, die nicht Schweden werden wollten, als Dänemark 1658 Schonen an Schweden abtreten musste. Die Stadt blühte und wurde ein lebhafte Seefahrtsstadt, deren männliche.

Einwohner ihre Familie durch Frachfahrten auf den Weltmeeren, als Lotsen fremder Schiffe durch die schmale Fahrrinne bei Drogden vor Dragör oder als Bergungsleute von vor der Fahrrinne gestrandet Schiffen ernährten. Die Skipper von Dragör waren wohlhabende und geachtete Leute. Heute spielt die Seefahrt keine Rolle mehr für die Stadt.

Der Stadtplan der Altstadt besteht aus Ost-West verlaufenden Strassen und Nord-Süd verlaufenden Gassen mit eingestreuten kleinen Plätzen. Viele der Häuser haben ihre eigene spannende Geschichte.

Die meisten der reizvollen, gelben Häuser in der Altstadt von Dragör wurden ab ende des 18.Jarhunderts bis 1850 erbaut. 25% der Häuser stehen unter Denkmalschutz, alle unterliegen dem „Bewahrungs-Bebauungsplan“, der sicherstellt, dass das ganz besondere Milieu des Ortes erhalten bleibt.

Store Magleby – das Holländerdorf
Das Dorf liegt 2 Kilometer von Dragör entfernt. Die holländischen Bauern, die König Christian 2. 1521 ins Land holte, siedelten sich hier an und züchteten Gemüse vor allem für die königliche Küche. Die ursprünglichen Bewohner mussten ihre Höfe verlassen, als die Holländer Store Magleby übernahmen

Die Holländer schufen ihre eigene gut organisierte Dorfgemeinschaft aus der Grundlage besonderer königlicher Privilegien, die die übrigen Bauern auf Amager nicht hatten. Sie pflegten ihre eigenen Gebräuche und ihre Sprache. Bis 1811 wurde in der Kirche von Store Magleby auf Holländisch gepredigt. Bald war Amager dank der tüchtigen holländischen Gärtner der Küchengarten nicht nur des Hofes, sondern ganz Kopenhagens. Kopenhagener Köchinnen und Hausfrauen drängten sich an den Marktagen auf Amager um die übervollen Verkaufswagen der Holländer.

Die alten holländischen Höfe fielen im 17.Jahrhundert und 1809 und 1821 samt uns sonders den Flammen zum Opfer. Die Anlage des Dorfes in offenen Land mit grünen Keilen zwischen den Höfen ist jedoch bis auf den heutigen Tag deutlich sichtbar.

Das Amager Museum ist in zwei alten Höfen an der Hauptstrasse untergebracht. Es besitzt einen umfassende Sammlung von Trachten, Interieurs, Gemälden usw., die die besondere Geschichte des Ortes schildert.